Driving YMCA Doctor for Sierra Leone


Offizielle Einweihung des ersten Driving Doctor Geburtshauses


Am 18. November konnte das erste Driving Doctor Geburtshaus in Kondebutihun im Taiama Chiefdom in Sierra Leone eingeweiht werden.


Sierra Leone, bekannt geworden durch den Film Blood Diamonds, weist in Statistiken der Vereinten Nationen eine der höchsten Mütter- und Kindersterblichkeitsraten der Welt auf. In Zusammenarbeit mit dem CVJM Stift Quernheim, dem CVJM Kreisverband Bünde und dem YMCA Sierra Leone hat sich das Driving Doctor Team, bestehend aus 2 Hebammen, einem Krankenpfleger, einer Projektleiterin, einem Fahrer und einem Übersetzer (ein Vertreter des örtlichen CVJM), zum Ziel gesetzt, den schwangeren Frauen, stillenden Müttern und Kindern unter 5 Jahren zu helfen und sie kostenlos zu behandeln. In besonders schweren Fällen steht ein „Stand-by-Arzt“ dem Team zur Seite.


Nachdem die Behandlungen in den Buschdörfern die letzten 5 Jahre in Hütten mit Lehmfußboden und Strohdach stattgefunden haben, schlug der Chief (Ortsvorsteher) des Dorfes Kondebutihun vor, ein „gutes“ und sauberes Haus zu bauen, in dem die Frauen und Kinder behandelt werden können. Aber noch wichtiger sei für ihn, dass die Frauen in dem Haus in Ruhe und Abgeschiedenheit und in einer sauberen Umgebung ihre Kinder bekommen können. Er würde mit seinen Männern die Arbeit verrichten, wenn nur der CVJM die Baumaterialien zur Verfügung stellen könnte. Zement und Wellblech wurden im April in das Dorf gebracht und vor 2 Wochen konnte das erste Geburtshaus eingeweiht werden. Es waren große Feierlichkeiten mit vielen Besuchern geplant. Leider wurden die Feierlichkeiten von einem Todesfall in dem Dorf überschattet. Eine Frau, die das Driving Doctor Team immer sehr unterstützt und auch die Bauarbeiten zu dem haus überwacht hatte, starb 2 Tage vor der Einweihung. So gab es nur eine kurze und ruhige Zeremonie. Die großen Feierlichkeiten, auf die sich nicht nur das Dorf Kondebutihun gefreut hat und die schon seit Wochen vorbereitet wurden, sollen im April, wenn der YMCA Sierra Leone sein 100jähriges Bestehen feiert, nachgeholt werden.


Als kleines Geschenk von der Frauenhilfe Stift Quernheim konnte Frau Schröder ein Bett, eine Matratze und Bettwäsche für das neue Haus überreichen.

 

Der National Chairman Siakka charles bei seinem Grußwort.

Der National Chairman Siakka charles bei seinem Grußwort

Chief Jamba hält eine Rede.

Chief Jamba hält eine Rede

Rückblick auf die Anfänge des Projektes.

Rückblick auf die Anfäng des Projektes

Das neue Geburtshaus

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Neues Driving Doctor Auto in Sierra Leone angekommen

Seit Mai letzten Jahres liegt das alte Driving Doctor Auto nun schon mit einem Motorschaden in einer Werkstatt in Freetown.

Nach langer erfolgloser  Suche nach einem guten gebrauchten Toyota Landcruiser bzw. einem Ersatzmotor, konnte im November 2010 mit Hilfe vieler Menschen, die dieses Projekt unterstützen ein neues Fahrzeug gekauft werden. Weiterlesen >>>


Das mobile medizinsche Team

  • Versorgt schwangere Frauen und Kinder in entlegenen Dörfern in Sierra Leone mit einer medizinischen Grundversorgung, sodass für die Menschen lange und gefährliche Fußmärsche in die nächste Gesundheitsstation nicht mehr nötig sind.
  • Hilft die Lebensumstände durch Gesundheitserziehung und Vermittlung von hygienischen Grundkenntnissen zu verbessern.
  • Klärt über Ursachen und Vermeidung von HIV/AIDS auf.

Das Programm Driving YMCA Doctor for Sierra Leone wird geleitet und koordiniert von den YMCAs Aberdeen und Taiama und begleitet von dem Generalsekretär des YMCA Sierra Leone Herrn Christian Kamara.

Unsere Motivation...

United Colours Of People...kommt aus unserem christlichen Glauben. Das Dreieck als Symbol des CVJM steht für den ganzen Menschen, seinen Körper, seinen Verstand und seine Seele. So wie Jesus auch immer die ganze Person gesehen und wichtig genommen hat, so möchte auch der weltweite CVJM mit seiner Arbeit dem ganzen Menschen und seiner Umgebung dienen, vor allem den Schwachen und Benachteiligten.

„Das ist das tiefste und vornehmste Band, das Menschen miteinander verbinden kann: Miteinander etwas wollen“ Albert Schweitzer